onthewaywiththomas
"Man reist ja nicht um anzukommen, sondern um zu reisen." Johann Wolfgang von Goethe

Abu Dhabi


Auszug von der Dubai Reise

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Einen Tagesausflug machten wir nach Abu Dhabi. Wir mieteten uns damals ein Audi A Irgendwas und fuhren los. Nach unserer Rückkehr nach Österreich kamen zwei Strafzettel: jeweils etwa 80 Euro. Zweimal geblitzt – bei minimaler (weniger als 10 km/h) Überschreitung. Damals lag das Tempolimit bei 100 km/h (bzw. 120 km/h in Abu Dhabi). Warum man dort PS-starke Autos fährt, bleibt mir ein Rätsel. Ich werde in den VAE sicher nicht mehr selbst fahren.
Der Spritpreis? Entgegen vieler Erzählungen lag der damals nicht im Centbereich – Diesel kostete etwa 50 Cent pro Liter.
Nach etwa 1,5 Stunden erreicht man Abu Dhabi. Die Stadt ist deutlich ruhiger und traditioneller als Dubai, gleichzeitig aber sehr wohlhabend. Sie gilt als politisches Zentrum der VAE und ist Sitz der Regierung sowie der Ölindustrie.
Wir wollten die Stadt von oben sehen und fuhren auf das Observation Deck 300 im Etihad Towers. Dieses befindet sich im 74. Stock in rund 300 Metern Höhe. Von dort oben hatten wir einen beeindruckenden Blick über die Küste, das türkisfarbene Meer und die Skyline. Besonders auffällig war der Blick auf den Emirates Palace Mandarin – ein riesiges Luxushotel, das eher wie ein Palast wirkt – sowie auf das markante Rixos Marina Abu Dhabi Hotel. Man fühlt sich dort oben gleichzeitig klein und irgendwie losgelöst von der Stadt.
In Abu Dhabi befindet sich auch die Ferrari World, direkt neben dem Flughafen. Ich habe sie schon mehrmals von oben gesehen, da mich aber Ferrari und Formel 1 nicht interessieren, fiel dieser Programmpunkt für die gesamte Gruppe aus.
Stattdessen besuchten wir die Scheich-Zayid-Moschee. Und dieser Ort hat mich wirklich beeindruckt. Sie ist eine der größten Moscheen der Welt und bietet Platz für über 40.000 Gläubige. Alles ist aus weißem Marmor, riesig, perfekt symmetrisch. Als wir dort standen, waren wir fast sprachlos. Diese Mischung aus Größe und Stille. Besonders am Abend, wenn das Gebäude beleuchtet wird, wirkt es fast märchenhaft. Gleichzeitig hat die Moschee etwas Ehrfurchtgebietendes, fast Einschüchterndes. Man fühlt sich klein, aber auch ruhig.
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